Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB)


Umweltmanagement nach EMAS

Nachhaltiger und effizienter Liegenschaftsbetrieb

Die Verbrauchsdaten für Wärme, Strom und CO2-Emissionen werden seit Einführung des Umweltmanagements in der KBB kontinuierlich erfasst, ausgewertet und optimiert.

Einen Wendepunkt für den nachhaltigen Liegenschaftsbetrieb der Gesellschaft markierte die technische und energetische Sanierung der Häuser der KBB: Durch Sanierungsmaßnahmen konnten Ressourcen eingespart und die Energieeffizienz erheblich verbessert werden.

Ein weiterer wichtiger Schritt stellte in 2013 der Umstieg auf Ökostrom dar. Der Stromverbrauch ist einer der bedeutendsten Umweltaspekte der KBB. Der Bezug von Ökostrom hat die CO2- und die sonstigen Schadstoff-Emissionen der Gesellschaft erheblich reduzieren können. Seit der Einführung in 2013 sind geschäftsbereichsübergreifend 10.288,64 t klimaschädliches CO2 weniger ausgestoßen worden. Um eine Vorstellung davon zu erhalten, was diese Einsparung bedeutet, lässt sich sagen, dass dafür 823.091 Buchen mit einer Lebensdauer von 80 Jahren gepflanzt werden müssten. Dies würde einer ungefähren Waldgröße von 125,2 ha – ca. 176 Fußballfelder - entsprechen (www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/klima-orakel-wie-viele-baeume-sind-noetig-um-eine-tonne-co2-zu-binden/3201340.html).

Maßnahmenbeispiele

  • Seit 2013 ausschließlich Nutzung von Ökostrom
  • Photovoltaikanlage auf dem Dach des Martin-Gropius-Bau
  • Modernisierung der Klima- und Heizungsanlage der Berliner Festspiele sowie Einbau einer Wärmerückgewinnungsanlage
  • Erneuerung der Stahl-Glas-Fassade im Haus der Kulturen der Welt (HKW)
  • Energetische Ertüchtigung der Gebäudeaußenhülle sowie weiteren Maßnahmen im Haus der Berliner Festspiele (Schall- und Wärmedämmungsmaßnahmen)
  • sukzessive Umrüstung auf verbrauchsarme LED-Leuchten in allen Häusern