Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB)


Foto: Burkhard Peter

Über uns

Historie

Die Geschichte der KBB begann im Jahr 2001 mit dem Inkrafttreten des Hauptstadtkulturvertrages, der schließlich zur Fusion der Berliner Festspiele mit dem Haus der Kulturen der Welt führte.

In der Hauptstadt wird der föderal geprägte Kulturstaat Deutschland in seinem Reichtum und seiner Vielfalt in besonderer Weise sichtbar. Die ehemals geteilte Stadt ist ein Symbol der politisch geeinten Nation. Die Bundesregierung hat nicht nur die Kompetenz, sondern damit auch eine besondere Verantwortung für die kulturelle Ausstrahlung der Bundeshauptstadt, die sie in enger Kooperation mit dem Land Berlin wahrnimmt.

Mit der Wiedervereinigung standen der Bund, aber vor allem das Land Berlin vor der schwierigen Aufgabe, die historisch gewachsenen Strukturen neu zu ordnen, sie an die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten eines Bundeslandes anzupassen, das zugleich Hauptstadtfunktion auszuüben hat. Dabei wurde deutlich, dass das Land Berlin angesichts des reichen kulturellen Erbes und der historisch gewachsenen und außergewöhnlichen Vielfalt kultureller Einrichtungen und Projekte mit deren Bewahrung und Entwicklung allein überfordert ist. Mit dem Abschluss einer Reihe von Verträgen, bspw. dem Hauptstadtkulturvertrag und ab 2008 dem Hauptstadtfinanzierungsvertrag, sorgte der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien für die „kulturelle Repräsentation des Gesamtstaates in der Bundeshauptstadt Berlin“.

Im Rahmen dessen wurde der Bund auch zum alleinigen Gesellschafter der BFS GmbH und der HKW GmbH. Nach der Fusion zur KBB GmbH übernahm der Staat die gesamte Verantwortung für die KBB und verpflichtete sich zu ihrer Finanzierung.

Gründung der KBB

Am 17. Juli 2002 wird die Fusion der BFS GmbH in die HKW GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2002 vollzogen und in KBB GmbH umfirmiert. Alleinige Gesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland. Der Bund, in Person des Beauftragten für Kultur und Medien, übernimmt vom Land Berlin die alleinige Verantwortung für das Haus der Kulturen der Welt und die Berliner Festspiele mit den Internationalen Filmfestspielen und dem Martin-Gropius-Bau.

2003 schließlich findet die zentrale Verwaltung aller neuen Geschäftsbereiche am Schöneberger Ufer ihr neues Zuhause. Mit ihrer Hilfe wurden einheitliche, effiziente und nachhaltige Organisationsstrukturen aufgebaut, Synergien zwischen den Geschäftsbereichen geschaffen sowie das Vertrauen in die wirtschaftliche Mittelverwendung erhöht. Dabei unterstützt die Kaufmännische Geschäftsführung durch übergreifende Aufgaben die Arbeit der künstlerischen Geschäftsbereiche, die eigenständig nach außen auftreten und ihr inhaltliches Profil schärfen.